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OB-Kandidaten auf dem Prüfstand der Unternehmen
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OB-Kandidaten auf dem Prüfstand der Unternehmen
Rostock, 19. Januar 2012. Die IHK zu Rostock, der Unternehmerverband Rostock und Umgebung e.V. und die Handwerkskammer Ostmecklenburg-Vorpommern hatten gestern zur Diskussion mit den Kandidaten zur Direktwahl zum Oberbürgermeister ins Rathaus geladen. Vollzählig waren die sieben Aspiranten erschienen, um sich im Anschluss an eine Diskussionsrunde den Fragen der Unternehmerschaft zu stellen.
Trotz der dieser Tage zahlreich stattfindenden Diskussionsveranstaltungen mit den OB-Kandidaten im Vorfeld der Direktwahl gingen die rund 80 Teilnehmer mit neuen Informationen nach Hause:
Vorwiegend Konsens zwischen den Kandidaten bestand bei folgenden unternehmensrelevanten Themen:
• Die Einführung einer Kultur- oder Tourismusförderabgabe in Rostock lehnen sie ebenso ab wie eine Fremdenverkehrsabgabe im Seebad Warnemünde,
•eine Fortsetzung der Haushaltskonsolidierung ist notwendig,
• eindeutiges Bekenntnis zum Flughafenstandort Rostock-Laage mit finanzieller Unterstützung des Landes,
• Erweiterung des Hafens und langfristige Rekommunalisierung zu akzeptablen Konditionen.
Auf dem Prüfstand stand auch das Verhältnis der Verwaltung zur Bürgerschaft, das die Kandidaten kritisierten. Oberbürgermeister Roland Methling bezeichnete auch „Widerspruch als Triebkraft der Entwicklung“, die Mitbewerber sahen dies anders. Sie forderten mehr Konsens und Transparenz, z.B. bei Bauvorhaben, und stellten für den Fall ihres Sieges in Aussicht, dies sicherzustellen.
Wie die anderen Kandidaten sprach sich auch Oberbürgermeister Methling für Erweiterungsflächen des Technologiezentrums Warnemünde aus, um den Forschungs- und Technologiestandort Rostock und Warnemünde zu stärken.
DOKUMENT-NR. 78365
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