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PRESSE
Wissen schafft Wirtschaft: 3D-Computergraphik für die maritime Industrie vorgestellt
Wissen schafft Wirtschaft: 3D-Computergraphik für die maritime Industrie vorgestellt.
Die Vorteile, Wissenschaft und maritime Wirtschaft zu verbinden, liegen auf der Hand. Um sie stärker zu nutzen, luden Universität Rostock, IHK und Fraunhofer IGD zum 23. Technologieabend. Das Kompetenznetzwerk 3D maritim und seine Netzwerkpartner präsentierten dort ihre Technologien.
Rostock, 9. Dezember 2011. Der 23. Technologieabend „Wertschöpfung in Mecklenburg-Vorpommern: Die dritte Dimension in der maritimen Wirtschaft“ war am vergangenen Mittwoch (7.) zu Gast im Fraunhofer IGD. „Für eine echte Prämiere brauchen Sie nicht nach Cannes zu reisen“, sagte Professor Uwe Freiherr von Lukas, Netzwerkmanager von 3D maritim und Leiter der Abteilung „Maritime Graphics“ des Fraunhofer IGD, und eröffnete den Abend mit einer Vision. In einem Video des Netzwerks 3D maritim „Virtual Ship 2017“ wird beeindruckend deutlich, was die 3D-Computergraphik für die maritime Industrie bereithält.
„Bis dahin ist es noch ein langer Weg“, sagt von Lukas. „Unsere Technologien haben ihr volles Potenzial noch nicht entfaltet, um die maritime Wirtschaft am Standort zu stärken.“ Dass sich hier viel tut und noch mehr geschehen kann, zeigten die Netzwerkpartner in kurzen Vorträgen und Technologie-Demonstrationen rund um die 3D-Technologie. Mit Themen wie 3D-basierten Arbeitsanweisungen im Maschinenraum, 3D in der Navigation oder Anwendungen für die Wartung der Schiffshülle waren sich die Veranstalter der Aufmerksamkeit der Anwesenden sicher.
„Wir stehen immer vor der Herausforderung, mit unseren Technologien den hohen Standards der maritimen Industrie zu genügen“, erklärt von Lukas. „Auch wenn die unterstützende Software auf ähnlichen Prinzipien fußt, macht es einen deutlichen Unterschied, ob wir ein Auto als Serienprodukt oder beispielsweise ein Forschungsschiff als Unikat konstruieren.“ Besonders deutlich wurde dies bei einer simulierten Fahrt in einem Spezialschiff wenige Meter über der Ostsee. Dieses nutzt ein Luftpolster zwischen Fahrzeugboden und Wasseroberfläche, den Bodeneffekt, um sich rasend schnell und energieeffizient fortzubewegen. Der Simulator „MARSPEED“ vermittelte den Gästen einen lebendigen Eindruck, wie Besatzungen solcher Bodeneffektfahrzeuge mit 3D-Computergraphik kostengünstig trainieren können.
Die Technologieabende von Universität Rostock und IHK zu Rostock haben eine fünfjährige Tradition. Zusammen mit Forschungseinrichtungen und innovativen Unternehmen in Mecklenburg-Vorpommern werden die Abende nach dem Motto „Wissen schafft Wirtschaft“ organisiert. Gerade Rostock hat eine breitaufgestellte Forschungslandschaft, die viel Potenzial für den Technologietransfer von den Forschungseinrichtungen in die Industrie bietet.
Fotos
Bild 1: Prof. von Lukas im Gespräch mit dem Rektor der Universität, Prof. Schareck
Bild 2: Demonstration des Simulators MARSPEED
Für Nachfragen stehen zur Verfügung:
Prof. Dr. Uwe von Lukas, Fraunhofer IGD, 0381/ 4024165
Dr. Christine Grünewald, IHK zu Rostock, 0381/ 338100
Dr. Angelika Ballschmiter, Universität Rostock, 0381/ 4981214

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