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IHK24
15.12.2009 | Der ’Ostsee-Adria-Korridor’ eröffnet gute Potenziale für die Wirtschaft
Der „Ostsee-Adria-Korridor” eröffnet gute Potenziale für die Wirtschaft
Rostock, 15. Dezember 2009. Der
Wirtschaftsraum zwischen Skandinavien und der Adria hat das
Potenzial, sich zu einer der weltweit wettbewerbsfähigsten Regionen
zu entwickeln. Dies bescheinigten die Experten Christian
Wiesenhütter, stellv. Hauptgeschäftsführer der IHK zu Berlin, sowie
Horst Sauer, Referatsleiter Europäische Raumentwicklung in der
Gemeinsamen Landesplanungsabteilung Berlin-Brandenburg, am Dienstag
(15.12) bei der Veranstaltung „Rostocker Wirtschaftsgespräche -Quo
vadis Bundesrepublik?” der Industrie- und Handelskammer (IHK) zu
Rostock.
Die jüngste Ausgabe der Veranstaltungsreihe widmete sich dem Thema
„Ostsee-Adria-Korridor, Potenziale für die Wirtschaft”.
„Durch die Erweiterung der Europäischen Union haben sich in den
vergangenen Jahren neue Handelsbeziehungen und Warenströme
herausgebildet, die gute Bedingungen für die Entwicklung des
„Ostsee-Adia-Korridors” darstellen”, betonte Rolf Paarmann,
Hauptgeschäftsführer der IHK zu Rostock.
Der Korridor hat die größte Dichte von Hauptstadtregionen in Europa
mit grenzübergreifender Ausstrahlung und vereint 90 Millionen
Einwohner. Paarmann unterstrich: „Gerade die umstrittene
Entscheidung zum Bau der festen Fehmarnbelt-Querung in
Schleswig-Holstein erhöht die Notwendigkeit zum Ausbau des
Korridors über Rostock, um künftig im Wettbewerb der
Nord-Süd-Routen vorn dabei zu sein.”

© Industrie- und Handelskammer zu Rostock.