Die Demografiefalle schnappt zu: Während das Durchschnittsalter in Unternehmen derzeit bei 41 Jahren liegt, beträgt es 2050 etwa 55 Jahre. Langsam aber sicher älter werdende Belegschaften in Deutschland müssen sich gegen die globale Konkurrenz behaupten, insbesondere gegen die Schwellenländer mit ihrer jungen Bevölkerung. Dass dazu eine permanente Weiterbildung notwendig ist, die im Gegensatz zu früher auch die älteren Mitarbeiter nicht leichtfertig aus den Augen lässt, sondern mit speziell abgestimmten Angeboten „up-to-date“ hält, das ist weithin be- und auch anerkannt. Doch genau genommen ist das erst der zweite Schritt. Denn noch ist nicht einmal das Fundament für den dauerhaften Erfolg der deutschen Betriebe gesichert: die bloße Arbeitsfähigkeit der Mitarbeiter bis ins Rentenalter und ihre körperliche und geistige Leistungsfähigkeit.
Innovative, wettbewerbsfähige Unternehmen zeichnen sich durch eine moderne mitarbeiterorientierte Unternehmenskultur aus. Im Wettstreit um die besten Fachkräfte stehen attraktive Unternehmen, die ihre Mitarbeiter als wichtigste Ressource betrachten und entsprechende Entfaltungsmöglichkeiten bieten, am höchsten im Kurs.
Ein Mittel dies zu erreichen, ist die Einführung eines betrieblichen Gesundheitsmanagements. Das betriebliche Gesundheitsmanagement beschreibt die Gesamtheit von Maßnahmen sowie deren Implementierung in Unternehmensabläufe zur Gesunderhaltung und Gesundheitsförderung der Mitarbeiter. Wo am Anfang der klassische Arbeitsschutz und die Rückenschule stand, verbirgt sich heute eine Systematik ineinandergreifender Maßnahmen, die weit mehr umfassen. Der Nutzen für die Unternehmen liegt dabei auf der Hand:
- Entwicklung einer Kunden-und mitarbeiterorientierten Unternehmenskultur
- Arbeitszufriedenheit und damit auch die Effektivität werden durch mitarbeitergerechte, motivierende Arbeitsbedingungen erhöht
- Krankenstand und Fluktuation werden langfristig gesenkt
- durch eine verbesserte Kommunikation und Zusammenarbeit werden Arbeitsabläufe und Dienstleistungsqualität optimiert
- das Unternehmen kann sein Ansehen nach innen und außen erhöhen
Mittlerweile ist unbestritten und wissenschaftlich belegt, das beispielsweise die Möglichkeit zur Weiterbildung der Mitarbeiter und das Eröffnen von Karrierezielen im Unternehmen sehr viel mit Gesundheitsförderung zu tun hat, weil sich hier positive Aspekte des Forderns und Förderns einstellen, die Leistungskraft sowie körperliches und geistiges Wohlbefinden unterstützen. Weiterführende Informationen finden Sie in der Linkliste.
letzte Aktualisierung 27.12.2011