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STANDORTPOLITIK
Ergebnisqualifizierung der Wirtschaftsförderaktivitäten von Rostock Business
Ansiedlungserfolge und ihre Auswirkungen-
Welche Ergebnisse liefert Wirtschaftsförderung?
Eine Ergebnisqualifizierung der
Wirtschaftsförderaktivitäten
von Rostock Business 2003-2005
Die Hansestadt Rostock hat in Folge des Neuansiedlungsgeschäftes durch Rostock Business in den zurückliegenden drei Jahren einen Investitionsimpuls in Höhe von 98 Mio. EUR erhalten. Das ist das Ergebnis einer Analyse der Industrie- und Handelskammer zu Rostock (IHK), welche die Auswirkungen der Neuansiedlungserfolge von Rostock Business untersucht. Insgesamt zeigt die Analyse, dass sich über den Zeitraum von Juni 2003 bis Dezember 2005 der Wertschöpfungszuwachs durch die Arbeit von Rostock Business auf 31 Mio. EUR beläuft, hinzu kommt ein Investitionsimpuls von 67 Mio. EUR. Der ermittelte Output durch die Neuansiedlung von Betrieben in Folge der Geschäftstätigkeit von Rostock Business beträgt rund 98 Mio. EUR.
Neben den direkten Ansiedlungseffekten hat die Arbeit von Rostock Business in den Jahren 2003, 2004 und 2005 wichtige indirekte Wertschöpfungsimpulse gebracht. Davon hat das wirtschaftliche Umfeld in zweifacher Weise profitiert: Einerseits federt die Arbeit von Rostock Business den Verlust von sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätzen ab, andererseits führt sie zu multiplikativen Effekten, was sich besonders im Bereich der Anlage- und Ausrüstungsinvestitionen zeigt. Darüber hinaus ist zu beachten, dass sich zudem viele qualitative Effekte langfristig einstellen werden. Hierzu gehören vor allem die Auswirkungen auf Tourismus, Image und Standortqualität.
Die Ergebnisqualifizierung verdeutlicht vor allem den Investitionsinput durch Rostock Business für die regionale Wirtschaft: Im Zuge der Ansiedlungserfolge durch Rostock Business kam es im Jahresdurchschnitt 2004 und 2005 zu einem durchschnittlichen Investitionsvolumen von 27,5 Mio. EUR. Damit kann argumentiert werden, dass im Jahresdurchschnitt 2004 und 2005 mindestens 35% aller Investitionen in der Hansestadt Rostock auf den Input durch Neuansiedlungen zurückzuführen sind.
Daneben führt die Tätigkeit auch zu einem wichtigen Beschäftigungsimpuls:Ohne die Schaffung sozialversicherungspflichtiger Jobs infolge der Tätigkeit von Rostock Business wäre die Anzahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungen in Rostock 2003/04 im jeweiligen Vorjahresvergleich um 0,9 Prozentpunkte, 2004/05 um 0,5 Prozentpunkte stärker zurückgegangen.
Das zeigt auch die Stabilisierung im Beschäftigungsumfeld: Dem Verlust von 2130 sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätzen 2003/04 und 2179 sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätzen 2004/05 stand ein Beschäfti-gungsaufbau von 685 bzw. 1032 Arbeitsplätzen gegenüber. Das entspricht einer Dämpfung im Beschäftigungsabbau um 45% im Jahresdurchschnitt. Zur Stabilisierung des Beschäftigungsabbaus kommt hinzu, dass die im Zuge des Ansiedlungsgeschäftes getätigten Investitionen den Arbeitsmarkt in einer Größenordnung von durchschnittlich 30 zusätzlichen Arbeitsplätzen pro Jahr entlasten. Dieser Entlastungseffekt erhöht die Folgewirkungen der Investitionen und bringt eine zusätzliche Wertschöpfung von rund 1 Mio. EUR.
Über Rostock Business
Die Gesellschaft
für Wirtschafts- und Technologieförderung Rostock mbH wurde 2003
gegründet und ist der Dienstleister zwischen der Wirtschaft und der
Hansestadt Rostock. Standortinformationen, Beratung und
Unterstützung erhalten Investoren aus einer Hand. Rostock Business
ist Initiator und Moderator von regionalen, nationalen und
internationalen Netzwerken. Aufgabe von Rostock Business ist zudem
die Erarbeitung, Koordination und Realisation des
Standortmarketings. Weitere Informationen: www.rostock-business.de
Die vollständige Analyse finden Sie hier zum Download:
Ergebnisqualifizierung
der Wirtschaftsförderaktivitäten von Rostock Business 2003-2005
(PDF, 407 KB)
Ansprechpartner:
Volkswirtschaft/Statistik
Mario Rothaupt
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Fax: (0381) 338-209
rothaupt@rostock.ihk.de
letzte Aktualisierung: 18.02.2010

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