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REGIONALKONFERENZ ZUR REGIOPOLE ROSTOCK

Regiopole Rostock - bundesweiter Vorreiter als erste Regiopole Deutschlands

Warum soll Rostock Regiopole sein?

Mit dieser Frage beschäftigte sich die am 7. Oktober 2008 durchgeführte Regionalkonferenz der IHK zu Rostock in Zusammenarbeit mit dem Regionalen Planungsverband MM/R, der Hansestadt Rostock und der Universität Kassel. Sie ermöglichte einen ersten Erfahrungsaustausch sowie einen Dialog für den weiteren Weg der Zusammenarbeit.

„Rostock hat allen Grund selbstbewusst in die Zukunft zu sehen”, sagte Reinhard Meyer, Chef der Staatskanzlei. Die Regiopole sei bestens geeignet, im Wettbewerb mit anderen Regionen, der immer härter würde, zu bestehen. Daher sei es wichtig sich weiterzuentwickeln.

Im Gegensatz zur –Metropole– ist die –Regiopole– ein neuer Begriff, der gerade Eingang in die Raumwissenschaft sowie in die Stadt- und Regionalentwicklung findet. „Die Regiopole Rostock gehört zu den Vorreitern einer praktischen Auseinandersetzung mit dem Thema”, erläuterte Frau Prof. Iris Reuther, Universität Kassel. Sie kann auf Grund ihrer Lage, Größe und Rolle im Raum als –Prototyp– verstanden werden. Rostock ist die mit Abstand größte Stadt in Mecklenburg-Vorpommern, welches als Bundesland auf keine eigene Metropole oder auf einen gewichtigen Anteil an einer Metropolregion verweisen kann. Sie hat ein hohes demographisches und ökonomisches Gewicht im Raum.

Nach Meinung aller Teilnehmer ist der Regiopolenansatz eine Chance für die Region Rostock, sich zu profilieren – vorausgesetzt sie schafft es, den Begriff qualitativ zu belegen und auszufüllen. Der Vorteil der Marktführerschaft des Begriffes und der –Aha-Effekt– müssen genutzt werden.

Welche Ziele verfolgt die Regiopole Rostock?

Nach Innen: Zum einen sollen die Kräfte und Partner unter einem Dach, dem der Regiopole Rostock, gebündelt werden. Somit soll das Selbstverständnis und die Identität der Region Rostock geschärft werden. Zielstellung des Regiopolenansatzes ist ein Konzept, welches Stadt- und Regionalentwicklung mit einer Marketingstrategie verbindet.

Nach Außen: Zum anderen muss die Regiopole Rostock durch den gesteigerten Imagegewinn stärker als bisher als starker Wirtschaftsstandort und Standort der Wissensgesellschaft und Kultur des Landes M-V positioniert und wahrgenommen werden. Die Regiopole Rostock muss als Wachstumsraum und Innovationsstandort, als Motor der Entwicklung des Landes anerkannt werden, auch auf nationaler und europäischer Ebene.

Wie geht es weiter?

Nach der Vorstellung der Teilnehmer muss der Begriff Regiopole positiv besetzt werden. Verschiedene konkrete städtische und regionale Projekte bspw. der Wirtschaftsentwicklung und Profilbildung bilden die Motoren der Regiopole Rostock, in die sich jeder einbringen könne. Lockere Strukturen nach innen und Verbündete nach außen, so blicken die Teilnehmer positiv in die Zukunft der Regiopole Rostock. Der Unterstützung des Landes darf man sich dabei sicher sein.

Den Höhepunkt der Konferenz bildete der Handschlag nach altem hanseatischen Brauch, mit dem die Vertreter der IHK zu Rostock, der Hansestadt, des regionalen Planungsverbandes, der Regionalen Marketing Initiative sowie des Verkehrsministeriums ein klares Bekenntnis zur engen Zusammenarbeit und Fortführung des erfolgreich begonnen Projektes Regiopole Rostock abgaben.

Letzte Aktualisierung: 26.03.2012

 
 

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