Als Modellvorhaben der Raumordnung im Rahmen der Auslobung „Überregionale Partnerschaften - Innovative Projekte zur stadtregionalen Kooperation, Vernetzung und gemeinsamen großräumigen Verantwortung” hat das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) das gemeinsame Projekt der drei Länder Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern mit dem Titel „Kooperation und Vernetzung im Nordosten” unterstützt. Das Modellvorhaben lief von Januar 2008 bis Juni 2010.
Das Ziel der Projektpartnerschaft war es, den Zusammenhalt im Nordosten zu stärken und die wirtschaftliche Entwicklung des Gesamtraumes und in den Teilräumen zu unterstützen. Das Projekt „Kooperation und Vernetzung im Nordosten” hat die erheblichen Potentiale der Region als Logistikdrehscheibe zwischen den deutschen Ostseehäfen und der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg aktivieren geholfen sowie einen Beitrag zur Profilierung des zentraleuropäischen Ostsee-Adria-Korridors geleistet.
Insgesamt zwanzig öffentliche und private Partner, darunter fünf Industrie- und Handelskammern, sechs Kommunen, die Seehäfen Rostock und Sassnitz, vier Regionale Planungsverbände sowie Landkreise waren beteiligt. Die Leitung des Projektes lag bei der Gemeinsamen Landesplanungsabteilung (GL) Berlin-Brandenburg, dort finden Sie auch weitere Informationen (Link). Eine Broschüre mit einer Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse wurde im November 2010 veröffentlicht.
Ergebnisse des MORO-Forschungsfeldes „Überregionale Partnerschaften” in Hamburg vorgestellt
Die Ergebnisse des Modellvorhabens der Raumordnung (MORO) „Überregionale Partnerschaften” wurden zuvor am 17. und 18. Juni 2010 auf Einladung von Bundesraumordnungsminister Dr. Peter Ramsauer einer breiten Fachöffentlichkeit aus ganz Deutschland vorgestellt und diskutiert. Die Beteiligten werteten das MORO-Forschungsfeld „Überregionale Partnerschaften” als Erfolg. Sie waren sich einig, dass es zu dem Instrument der überregionalen Partnerschaft kaum eine Alternative gebe, wenn Raumentwicklung in Deutschland weiterhin dazu beitragen soll, wirtschaftliches Wachstum und Innovation zu ermöglichen, ohne dass dabei einzelne Landesteile von diesen Entwicklungsprozessen „abgeschnitten” werden. Das MORO-Forschungsfeld „Überregionale Partnerschaften” habe eine Vielzahl von Erkenntnissen liefern können, wie eine Zusammenarbeit auf großräumiger Ebene unter breiter Beteiligung öffentlicher und privater Akteure auf gleicher Augenhöhe erfolgreich praktiziert werden kann.
Letzte Aktualisierung: 15.02.2012