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Europäische Kommission - Erweiterung (Link: http://ec.europa.eu/enlargement/index_de.htm)
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Erweiterung der EU – Geschäftsmöglichkeiten für KMU
Eine schrittweise und umsichtig gesteuerte Erweiterungspolitik liegt im Interesse der EU. Die Länder Südosteuropas stehen auf der Liste zukünftiger Erweiterungen ganz oben. Dabei befinden sich diese Länder auf ihrem Weg in Richtung EU in verschiedenen Stadien der Beitrittsreife. Definierte Beitrittskandidaten sind Kroatien, Türkei und Mazedonien. Zu den potenziellen Bewerbern zählen Albanien, Bosnien und Herzegowina, Montenegro und Serbien.
Ein neues Instrument für Heranführungshilfe (IPA) soll die Beitrittskandidaten sowie auch potenzielle Bewerberländer vor ihrem Beitritt gezielt unterstützen. Es bündelt alle Vorbeitrittshilfen in einem einzigen Instrument. IPA setzt sich aus fünf Komponenten zusammen: Übergangshilfe und Institutionenaufbau, grenzübergreifende Zusammenarbeit, regionale Entwicklung, Entwicklung der Humanressourcen sowie ländliche Entwicklung.
Die letzten drei Elemente, die für Beitrittsländer konzipiert sind, beruhen auf den Grundlagen für Strukturfonds und erfordern daher den Aufbau entsprechender Verwaltungsstrukturen. Die erste IPA-Komponente umfasst nationale Projekte sowie Mehrländerprojekte. Sie fällt in den Zuständigkeitsbereich der Generaldirektion Erweiterung, die wiederum zusammen mit der Generaldirektion Regionalpolitik für die grenzüberschreitende Zusammenarbeitals zweiter IPA-Komponente verantwortlich ist. Die GD Erweiterung ist auch für die gesamte Koordinierung der Heranführungshilfe zuständig. Die konkrete Durchführung erfolgt nach den standardisierten Vergabevorschriften der EG.
In diesem Zusammenhang sind die Webseiten des Amtes für Zusammenarbeit EuropeAid http://ec.europa.eu/europeaid ein ganz wichtiges Informationsinstrument. Sie enthalten alle einschlägigen Auskünfte über die Auftragsvergabeverfahren und hier sind auch alle dazugehörigen Unterlagen wie Teilnahmeformulare, Vertragsmuster, Ausschreibungen und Aufforderungen zur Interessensbekundung zu finden. Alle Interessenten (Unternehmen, NRO u.s.w.) erhalten auf diese Weise rechtzeitig Zugang zu den Dokumenten. Für weitere Information und Einweisung in die Nutzung der Datenbank steht das Enterprise Europe Network zur Verfügung.
Aktualisierung: 10.01.2012
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