Abschlüsse in der beruflichen Aus- und Weiterbildung der IHK sind bundesweit anerkannt. Dieser Ruf kommt nicht von ungefähr. Dahinter stecken anspruchsvolle erworbene Qualifikationen. Deshalb sind die Prüfungszeugnisse der IHK Garant für einen hohen Qualitätsstandard. Mehr als 1.200 ehrenamtliche Prüfer und Prüferinnen der IHK leisten hierzu einen entscheidenden Beitrag. Mit ihrem Engagement fördern sie den beruflichen Nachwuchs und sichern die Zukunft des Wirtschaftsstandortes.
Prüfer und Prüferin bei der IHK: Aufgaben - Eignung
Die Prüfer/-innen der IHK gewährleisten, dass praxisgerecht geprüft wird. Hier sind sowohl praktisches Wissen aus dem Berufsalltag als auch theoretischer Background gefragt.
Zu den Aufgaben eines/-r Prüfers/-in zählen:
- Prüfungsaufgaben erstellen, sofern diese nicht überregional oder von einem Aufgabenerstellungsausschuss erarbeitet werden;
- Prüfungsarbeiten korrigieren und bewerten;
- Arbeitsproben, Prüfstücke, Präsentationen;
- Dokumentationen und Fachgespräche bewerten;
- Prüfungsgespräche führen.
Um diese Aufgaben erfüllen zu können, sind zwei wesentliche Eigenschaften erforderlich:
menschliche Reife und fachliche Kompetenz.
Das heißt im Einzelnen:
- Sachkunde
- Urteilsvermögen
- pädagogisches Gespür
- Verantwortungsbewusstsein
- Loyalität und Verschwiegenheit
Prüfen: Eine Aufgabe auch für Sie?
Ein Ehrenamt erfordert Engagement und Zeit. So ganz nebenbei geht das leider nicht. Der zeitliche Aufwand für IHK-Prüfer/-innen beträgt in der Regel zwei bis acht Tage im Jahr. Ihren zeitlichen Aufwand bestimmen die Prüfer/-innen in Abstimmung mit der IHK selbst! Prüfer/-innen arbeiten im Team mit mindestens zwei weiteren Prüfern/-innen.