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Ausbildungspakt

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Ausbildungspakt 2010 - 2014

Am 26. Oktober 2010 wurde der "Nationale Pakt für Ausbildung und Fachkräftenachwuchs in Deutschland" bis 2014 verlängert.

Neben den bisherigen Partnern - Bundesregierung und Wirtschaft - haben diesmal auch die Vertreterin der Kultusministerkonferenz und die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung den Pakt unterzeichnet.

Im Ausbildungspakt wird es künftig verstärkt darum gehen, möglichst viele Potenziale zur Sicherung des Fachkräftenachwuchses zu erschließen: Potenziale von Leistungsschwächeren, Altbewerbern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund ebenso wie von Leistungsstarken, die verstärkt für eine duale Ausbildung gewonnen werden müssen.

Ausbildungsreife und Berufsorientierung bilden künftig die zentralen Säulen des Ausbildungspaktes. Die Verpflichtung, jährlich 60.000 neue Ausbildungsplätze und 30.000 neue Ausbildungsbetriebe einzuwerben, wird die Wirtschaft vor große Herausforderungen stellen. Sie steht deshalb ausdrücklich unter einem demografischen Vorbehalt.

Zu den zentralen Vereinbarungen des bis 2014 verlängerten Ausbildungspaktes zählen:

  • Die Paktpartner unterstützen mit ihren Maßnahmen das Ziel der "Qualifizierungsinitiative", den Anteil der Schulabgänger ohne Abschluss sowie die überproportional hohen Quoten von
    Schulabbrechern mit Migrationshintergrund deutlich zu senken und Ausbildungsabbrüche zu vermeiden.
  • Schulabgänger müssen wissen, was sie nach der Schule im Beruf erwartet. Eine fundierte Berufsorientierung hilft bei der Ausbildungssplatzsuche und vermeidet Ausbildungsabbrüche. Deshalb setzten sich die Paktpartner das Ziel, Berufsorientierung an allen allgemeinbildenden Schulen verbindlich und systematisch durchzuführen.
 
 

DOKUMENT-NR. 16099

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